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Glossar: Meta-Begriffe einfach erklärt

Meta-Begriffe von A bis Z einfach erklärt: Werbekonto, Anzeigengruppe, Pixel, CPM, ROAS, Lernphase und mehr, mit englischem Begriff und Beispiel.

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  1. Kurz erklärt
  2. Deutsch und Englisch im Überblick
  3. A
  4. B
  5. C
  6. D
  7. E
  8. F
  9. G
  10. H
  11. I
  12. K
  13. L
  14. M
  15. O
  16. P
  17. R
  18. S
  19. T
  20. U
  21. V
  22. W
  23. Z
  24. Fehlt ein Begriff?

Kurz erklärt

Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um Meta-Werbung, Business Portfolio, Pixel und Abrechnung in einfachen Worten. Die Tabelle zeigt zuerst, wie ein Begriff auf Deutsch und auf Englisch heißt, denn in der Meta-Oberfläche begegnen Ihnen oft beide Varianten. Darunter folgen die Begriffe von A bis Z, jeweils mit kurzer Erklärung, einem Beispiel aus der Praxis und einem Link auf den Artikel, der das Thema ausführlich behandelt.

Deutsch und Englisch im Überblick

Deutsch Englisch Einfache Erklärung
Werbekonto Ad Account Konto, in dem Anzeigen laufen und bezahlt werden
Werbekonto-ID Ad account ID Eindeutige Nummer eines Werbekontos
Werbeanzeigenmanager Meta Ads Manager Werkzeug zum Erstellen, Verwalten und Auswerten von Anzeigen
Business Portfolio Business portfolio (früher Business Manager) Verwaltungsbereich Ihres Unternehmens für Assets, Personen und Partner
Business-Portfolio-ID Business portfolio ID Eindeutige Nummer eines Business Portfolios
Meta Business Suite Meta Business Suite Oberfläche für Inhalte, Nachrichten, Insights und Einstellungen
Kontenübersicht Accounts Center Verbindet Ihre persönlichen Meta-Konten
Kampagne Campaign Oberste Werbeebene mit dem Werbeziel
Anzeigengruppe Ad set Mittlere Ebene mit Zielgruppe, Platzierungen, Budget und Zeitplan
Anzeige Ad Unterste Ebene, das, was Menschen sehen
Werbeziel / Kampagnenziel Campaign objective Übergeordnetes Ziel einer Kampagne
Performance-Ziel Performance goal Ergebnis, auf das die Anzeigengruppe optimiert
Conversion-Ort Conversion location Ort, an dem die gewünschte Handlung passieren soll
Anzeigengestaltung Creative / Ad creative Bilder, Videos und Texte einer Anzeige
Advantage+-Anzeigengestaltung Advantage+ creative Automatische Optimierungen von Medien und Text
Zielgruppe Audience Personen, denen eine Anzeige gezeigt werden kann
Custom Audience (benutzerdefinierte Zielgruppe) Custom Audience Zielgruppe aus eigenen Daten oder Interaktionen
Lookalike Audience (ähnliche Zielgruppe) Lookalike Audience Neue Personen, die einer Quelle ähneln
Advantage+ Audience Advantage+ audience KI-gestützte Zielgruppenfindung, Angaben wirken als Vorschläge
Gespeicherte Zielgruppe Saved audience Wiederverwendbare Zielgruppeneinstellung
Detailliertes Targeting Detailed targeting Auswahl nach Interessen, Verhalten und demografischen Angaben
Retargeting / Remarketing Retargeting / Remarketing Erneute Ansprache von Personen, die Sie schon kennen
Platzierung Placement Ort, an dem eine Anzeige erscheint
Advantage+-Platzierungen Advantage+ placements Automatische Auswahl der Platzierungen durch Meta
Budget Budget Betrag, den Meta für Ihre Anzeigen ausgeben soll
Tagesbudget Daily budget Durchschnittlicher Betrag pro Tag über die Woche
Laufzeitbudget Lifetime budget Fester Gesamtbetrag für die Laufzeit
Advantage+-Kampagnenbudget Advantage+ campaign budget (früher CBO) Ein Budget für die ganze Kampagne
Ausgabenlimit Spending limit Von Ihnen gesetzte Obergrenze für Kampagne oder Konto
Gebotsstrategie Bid strategy Vorgabe, wie Meta in der Auktion für Sie bietet
Anzeigenauktion Ad auction Verfahren, das über jede Einblendung entscheidet
Lernphase Learning phase Zeit, in der Meta die beste Auslieferung sucht
Lernphase beeinträchtigt Learning limited Zu wenige Optimierungsereignisse für die Lernphase
Wesentliche Änderung Significant edit Änderung, die die Lernphase neu startet
Optimierungsereignis Optimization event Ereignis, auf das eine Anzeigengruppe optimiert
Auslieferung Delivery Status, ob und wie eine Anzeige ausgespielt wird
Ergebnisse Results Handlungen, die zu Ziel und Einstellungen passen
Kosten pro Ergebnis Cost per result Ausgaben geteilt durch Ergebnisse
Impression Impression Einblendung einer Anzeige auf dem Bildschirm
Reichweite Reach Wie viele Konten eine Anzeige mindestens einmal gesehen haben
Frequenz Frequency Durchschnittliche Ansichten pro Person
Frequenzgrenzwert Frequency cap Obergrenze der Ansichten pro Person und Zeitraum
Anzeigenmüdigkeit / Abnutzungseffekt Ad fatigue / Creative fatigue Nachlassende Wirkung durch zu häufige Einblendung
Link-Klick Link click Klick auf einen Link zum festgelegten Ziel
Klicks (alle) Clicks (all) Alle Klicks auf eine Anzeige, auch Reaktionen
Landingpage-Aufruf Landing page view Klick, nach dem die Zielseite geladen wurde
Link-Klickrate CTR (Click-through rate) Anteil der Impressionen mit Link-Klick
Kosten pro 1.000 Impressionen CPM (Cost per mille) Preis für 1.000 Einblendungen
Kosten pro Link-Klick CPC (Cost per click) Durchschnittlicher Preis eines Link-Klicks
Kosten pro Handlung CPA (Cost per action) Fachbegriff für Kosten pro Kauf oder anderer Handlung
Kosten pro Lead CPL (Cost per lead) Fachbegriff für Kosten pro Kontaktanfrage
Return on Ad Spend ROAS Umsatz aus Käufen geteilt durch Werbeausgaben
Conversion-Rate / Ergebnisrate Conversion rate / Result rate Anteil, der zu einer Handlung führt
Interaktion Engagement Reaktionen, Kommentare, geteilte Inhalte und Klicks
Attribution Attribution Zuordnung einer Conversion zu einer Anzeige
Attributionsfenster Attribution window Zeitraum, in dem eine Conversion zugeordnet wird
Meta Pixel Meta Pixel Kleines Stück Code auf Ihrer Website, das Besuche und Käufe an Meta meldet
Datensatz Dataset Sammelstelle für Ihre Tracking-Daten bei Meta
Events Manager Events Manager Meta-Werkzeug, in dem Sie sehen, welche Tracking-Daten ankommen
Event (Ereignis) Event Handlung wie Seitenaufruf, Kauf oder Lead
Standard-Event Standard event Von Meta vorgegebene Handlung wie Kauf oder Anfrage
Selbstdefiniertes Event Custom event Eigene Handlung, die Sie selbst benennen
Selbstdefinierte Conversion Custom conversion Eigene Messregel, etwa nur Käufe einer bestimmten Seite
Conversions API Conversions API (CAPI) Direkte Datenleitung von Ihrem Server oder Shop zu Meta
Deduplizierung Deduplication Doppelt gemeldete Käufe werden nur einmal gezählt
Qualität des Event-Abgleichs Event Match Quality Note dafür, wie gut Meta gemeldete Käufe echten Personen zuordnen kann
Hashing Hashing Umwandlung von Kundendaten in einen unlesbaren Code
Lead-Anzeige Lead Ad Anzeige, die Kontaktdaten über ein Formular sammelt
Sofortformular / Instant-Formular Instant form Formular, das sich direkt in Facebook oder Instagram öffnet
Beworbener Beitrag Boost / Boosted post Anzeige aus einem veröffentlichten Beitrag
Carousel Carousel Anzeige mit mehreren Karten zum Durchwischen
Collection Collection Titelmotiv mit Produktbildern aus dem Katalog
Instant Experience Instant Experience Mobile Vollbild-Seite nach dem Tippen auf eine Anzeige
Click-to-Message-Anzeige Click-to-message ad Anzeige, die einen Chat mit Ihrem Unternehmen öffnet
Reel Reel Kurzes Hochformat-Video
Story Story Vollbild-Beitrag oben in der App
A/B-Test A/B test / Split test Vergleich von Versionen mit getrennten Zielgruppenteilen
Uneingeschränkte Kontrolle Full control Höchste Zugriffsstufe für Portfolio oder Asset
Teilzugriff / eingeschränkter Zugriff Partial access Zugriff nur auf ausgewählte Assets oder Aufgaben
Partner Partner Anderes Unternehmen mit Zugriff auf Ihre Assets
Asset Business asset Seite, Instagram-Konto, Werbekonto, Datensatz und mehr
Berechtigungen Permissions Regeln, wer was im Portfolio tun darf
Abrechnungsgrenze / Zahlungslimit Payment threshold Betrag, ab dem Meta aufgelaufene Kosten abbucht
Abrechnung und Zahlungen Billing & payments Bereich für Zahlungsmethoden, Aktivitäten und Belege
Zahlungsmethode Payment method Karte, PayPal oder Lastschrift für Ihre Werbekosten
Besondere / spezielle Anzeigenkategorie Special Ad Category Pflichtangabe für bestimmte Themen wie Kredite oder Jobs
Werbestandards / Werberichtlinien Advertising Standards Metas Regeln für Anzeigeninhalte
Werbeeinschränkung Advertising restriction Maßnahme, die Ihre Werbemöglichkeiten begrenzt
Business-Support-Center Business Support Home Bereich für Kontostatus, Einschränkungen und Überprüfungen
Unternehmensverifizierung Business Verification Nachweis, dass Ihr Portfolio zu einem echten Unternehmen gehört
Domain-Verifizierung Domain verification Nachweis, dass Ihnen eine Website-Domain gehört
Meta Verified für Unternehmen Meta Verified for business Kostenpflichtiges Abo mit Abzeichen und Support
Zwei-Faktor-Authentifizierung / zweistufige Authentifizierung Two-factor authentication (2FA) Anmeldung mit Passwort plus zweitem Nachweis
Potenzialbewertung Opportunity score Punktwert für umgesetzte Empfehlungen
Einwilligung Consent Zustimmung, etwa im Cookie-Banner

A

A/B-Test (A/B test)

Ein A/B-Test vergleicht zwei oder mehr Versionen einer Werbestrategie, die sich in genau einer Variablen unterscheiden, etwa Bild, Text oder Zielgruppe. Meta teilt die Zielgruppe so auf, dass niemand beide Versionen sieht.

Beispiel: Ein Onlineshop testet ein Produktfoto gegen ein kurzes Video, um zu sehen, welche Version günstigere Käufe bringt.

Mehr dazu: A/B-Tests im Werbeanzeigenmanager

Abrechnung und Zahlungen (Billing & payments)

Bereich, in dem Sie Zahlungsmethoden, Zahlungsaktivitäten und Belege eines Werbekontos verwalten. Englische Artikel sprechen oft kurz von „Billing“.

Beispiel: Die Buchhaltung öffnet „Abrechnung und Zahlungen“, um den Beleg für die Abbuchung vom Monatsanfang herunterzuladen.

Mehr dazu: Rechnungen und Belege finden

Abrechnungsgrenze (Payment threshold)

Betrag, den Sie für Werbung ausgeben können, bevor Meta Ihre Zahlungsmethode belastet. Erreichen die offenen Kosten diesen Betrag, bucht Meta ihn ab.9 In der deutschen Meta-Hilfe heißt sie auch „Zahlungslimit“. Sie ist kein Budget und stoppt keine Anzeigen.

Beispiel: Ein Handwerksbetrieb sieht im ersten Monat mehrere kleine Abbuchungen, weil jede erreichte Abrechnungsgrenze eine Zahlung auslöst.

Mehr dazu: Abrechnungsgrenze und Abbuchungen verstehen

Advanced Protection

Erweiterter Kontoschutz von Meta mit strengeren Anmeldemethoden, gedacht für besonders gefährdete Konten, etwa von Werbetreibenden. Für Meta Verified für Unternehmen ist er Voraussetzung.

Beispiel: Bevor eine Agentur Meta Verified abschließt, aktivieren alle Personen im Business Portfolio Advanced Protection.

Mehr dazu: Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten

Advantage+ (Meta Advantage+)

Sammelbegriff für die KI-Automatisierungen von Meta in Kampagnen. Dazu gehören ganze Advantage+-Kampagnen sowie einzelne Funktionen für Zielgruppe, Platzierungen, Budget und Anzeigengestaltung.

Beispiel: Beim Ziel Umsatz zeigt der Werbeanzeigenmanager „Advantage+ aktiviert“, solange Budget, Zielgruppe und Platzierungen nicht zu stark eingeschränkt sind.

Mehr dazu: Advantage+ bei Meta: Was ist automatisiert, was nicht?

Advantage+ Audience (Advantage+-Zielgruppe)

KI-gestützte Zielgruppenfindung von Meta. Standort, Mindestalter, Sprachen und Ausschlüsse bleiben feste Einschränkungen, Alter, Geschlecht und Interessen wirken nur als Vorschläge, über die Meta hinausgehen darf. Für Retargeting empfiehlt Meta sie nicht.

Beispiel: Ein Möbelhändler gibt „Interesse an Einrichtung“ als Vorschlag an, und Meta findet zusätzlich Käufer außerhalb dieses Interesses.

Mehr dazu: Zielgruppen bei Meta: Standort, Alter, Interessen und breite Zielgruppen

Advantage+ Creative (Advantage+-Anzeigengestaltung)

Automatische Optimierungen, mit denen Meta Ihre Bilder, Videos und Texte in Varianten umwandelt, zum Beispiel mit angepasster Helligkeit oder mit generativer KI. Einige Optimierungen sind standardmäßig aktiv, deshalb lohnt sich ein Blick in die Vorschau.

Beispiel: Eine Bäckerei schaltet vor dem Veröffentlichen die automatisch hinzugefügte Musik ab, weil sie nicht zur Marke passt.

Mehr dazu: Advantage+ Creative: automatische Anzeigenoptimierungen

Advantage+-Kampagnenbudget (Advantage+ campaign budget)

Ein Budget für die ganze Kampagne, das Meta automatisch auf die Anzeigengruppen verteilt. Früher hieß es „Budgetoptimierung auf Kampagnenebene“, kurz CBO.

Beispiel: Statt drei Anzeigengruppen je 20 € zu geben, setzt eine Agentur 60 € Kampagnenbudget und lässt Meta verteilen.

Mehr dazu: Tagesbudget und Laufzeitbudget

Advantage+-Platzierungen (Advantage+ placements)

Voreinstellung, bei der Meta Ihre Anzeigen über alle verfügbaren Platzierungen verteilt und die kosteneffizientesten Möglichkeiten sucht. Wer nur bestimmte Orte möchte, wechselt auf manuelle Platzierungen oder schließt einzelne aus.

Beispiel: Ein Yogastudio lässt die Advantage+-Platzierungen aktiv, damit das Video in Feed, Stories und Reels laufen kann.

Mehr dazu: Erste Meta-Kampagne erstellen

Advantage+-Umsatzkampagne (Advantage+ sales campaign)

Kampagne mit dem Ziel Umsatz, bei der Meta Budget, Zielgruppe und Platzierungen weitgehend automatisch steuert. Früher hieß sie Advantage+-Shopping-Kampagne.

Beispiel: Ein Onlineshop mit funktionierendem Pixel startet eine Advantage+-Umsatzkampagne für sein ganzes Sortiment.

Mehr dazu: Advantage+-Kampagnen für Umsatz, Leads und Apps verstehen

Anzeige (Ad)

Die unterste Ebene im Werbeanzeigenmanager, also das, was Menschen tatsächlich sehen. Hier legen Sie Format, Bilder oder Videos, Texte, Links und die Identität fest, also Seite und Instagram-Konto als Absender.3

Beispiel: Eine Anzeigengruppe für „Neukunden Hamburg“ enthält zwei Anzeigen: ein Foto und ein kurzes Video.

Mehr dazu: Aufbau im Ads Manager: Kampagne, Anzeigengruppe, Anzeige

Anzeigengruppe (Ad set)

Die mittlere Ebene zwischen Kampagne und Anzeige. Hier legen Sie Zielgruppe, Platzierungen, Budget und Zeitplan fest.3 Auch die Lernphase läuft je Anzeigengruppe.5

Beispiel: Ein Zahnarzt legt eine Anzeigengruppe mit 10 Kilometern Umkreis um die Praxis an.

Mehr dazu: Aufbau im Ads Manager: Kampagne, Anzeigengruppe, Anzeige

Anzeigenmüdigkeit (Ad fatigue)

Nachlassende Wirkung, weil die Zielgruppe dieselbe Anzeige zu oft gesehen hat. Meta zeigt das in der Spalte „Auslieferung“ als „Verminderte Anzeigenwirkung“ (Creative limited) oder „Ad Fatigue“ (Creative fatigue). Hilfreich sind vor allem neue, deutlich andere Anzeigen.

Beispiel: Nach drei Wochen mit demselben Motiv steigen bei einem Modeshop Frequenz und Kosten pro Kauf, also ergänzt er zwei neue Videos.

Mehr dazu: Frequenz und Anzeigenmüdigkeit

Asset (Business asset)

Alles, was Sie im Business Portfolio verwalten: Facebook-Seiten, Instagram-Konten, Werbekonten, Datensätze, Kataloge und mehr. Zugriff erhalten Personen und Partner immer auf einzelne Assets.

Beispiel: Die Agentur bekommt Zugriff auf das Asset „Werbekonto Müller GmbH“, aber nicht auf die Facebook-Seite.

Mehr dazu: So hängen Profil, Seite, Instagram, Business Portfolio und Werbekonto zusammen

Attribution (Attribution)

Zuordnung einer Handlung außerhalb der Anzeige, etwa eines Kaufs in Ihrem Shop, zu einer Anzeige. Meta zählt solche Handlungen nach der gewählten Attributionseinstellung.10 Andere Tools wie Google Analytics zählen nach eigenen Regeln, deshalb weichen Zahlen oft ab.

Beispiel: Ein Kunde klickt am Montag auf eine Anzeige und kauft am Mittwoch, Meta ordnet den Kauf der Anzeige zu.

Mehr dazu: Attribution bei Meta: Warum Zahlen voneinander abweichen

Attributionsfenster (Attribution window)

Zeitraum nach einem Klick, einer Ansicht oder einer Interaktion, in dem Meta eine Conversion der Anzeige zuordnet. Standard sind 7 Tage nach Klick, 1 Tag nach Ansicht und 1 Tag nach Interaktion.10

Beispiel: Ein Kauf zehn Tage nach dem Klick zählt bei der Standardeinstellung nicht mehr für die Anzeige.

Mehr dazu: Attribution bei Meta: Warum Zahlen voneinander abweichen

Aufschlüsselung (Breakdown)

Aufteilung der Ergebnisse im Werbeanzeigenmanager, etwa nach Alter, Platzierung oder Tag. Vorsicht vor dem „Aufschlüsselungseffekt“: Eine Platzierung kann in der Aufschlüsselung teuer wirken und trotzdem im Gesamtbild günstige Ergebnisse liefern.

Beispiel: Ein Fitnessstudio schlüsselt die Leads nach Alter auf, statt für jede Altersgruppe eine eigene Anzeigengruppe anzulegen.

Mehr dazu: Ads Manager bedienen: Übersicht, Spalten, Filter

Auktion (Ad auction)

Bei jeder Gelegenheit, einer Person eine Anzeige zu zeigen, entscheidet eine Auktion. Es gewinnt nicht einfach das höchste Gebot, sondern die Anzeige mit dem höchsten Gesamtwert aus Gebot, geschätzter Handlungsrate und Anzeigenqualität.6

Beispiel: Eine besonders relevante Anzeige eines kleinen Cafés kann sich gegen einen Mitbewerber mit höherem Gebot durchsetzen.

Mehr dazu: Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram?

Auslieferung (Delivery)

Spalte im Werbeanzeigenmanager, die zeigt, ob und wie Meta Ihre Anzeigen ausspielt, etwa „Aktiv“, „Lernphase“ oder „Wird überprüft“.

Beispiel: Steht in der Spalte „Auslieferung“ noch „Wird überprüft“, läuft die Anzeige noch nicht.

Mehr dazu: Werbung wird nicht ausgeliefert oder gibt kein Budget aus

Ausgabenlimit (Spending limit)

Von Ihnen gesetzte Obergrenze für die Ausgaben einer Kampagne (Ausgabenlimit der Kampagne) oder eines ganzen Werbekontos (Ausgabenlimit für das Konto). Davon zu unterscheiden ist das tägliche Ausgabenlimit, das Meta selbst für ein Werbekonto festlegt.

Beispiel: Ein Verein setzt ein Kontolimit von 500 €, damit auch bei Fehlern nicht mehr ausgegeben wird.

Mehr dazu: Tagesbudget und Laufzeitbudget

B

Basic-Zugriff (Basic access)

Standardstufe für neue Mitglieder im Business Portfolio, früher „Mitarbeiter“. Welche Assets die Person bearbeiten darf, legen Sie zusätzlich fest.

Beispiel: Eine neue Werkstudentin erhält Basic-Zugriff und wird danach nur der Facebook-Seite zugewiesen.

Mehr dazu: Personen zum Business Portfolio hinzufügen

Beanspruchen (Claim)

Ein Asset, etwa eine Facebook-Seite oder ein Werbekonto, als Eigentum ins eigene Business Portfolio aufnehmen. Wer nur mitarbeiten soll, beantragt stattdessen Zugriff.

Beispiel: Die Inhaberin beansprucht ihr altes persönliches Werbekonto, damit es künftig im Firmenportfolio liegt.

Mehr dazu: Bestehendes Werbekonto ins Portfolio holen oder Zugriff anfragen

Beitrag bewerben (Boost)

Aus einem bereits veröffentlichten Beitrag, Reel oder einer Story wird eine Anzeige. Das ist der einfachste Weg zu mehr Reichweite, bietet aber weniger Einstellungen als eine Kampagne im Werbeanzeigenmanager. Ein beworbener Beitrag bleibt eine Anzeige mit Prüfung und Kosten.

Beispiel: Ein Restaurant bewirbt seinen Beitrag zum neuen Mittagstisch für eine Woche in der Umgebung.

Mehr dazu: Beitrag bewerben (Boost) oder Kampagne im Werbeanzeigenmanager?

Berechtigungen (Permissions)

Regeln, wer im Business Portfolio und auf einzelnen Assets was tun darf. Meta arbeitet heute mit zwei Stufen: uneingeschränkte Kontrolle und Teilzugriff, jeweils für das ganze Portfolio oder für einzelne Assets.2

Beispiel: Die Geschäftsführung hat uneingeschränkte Kontrolle, das Marketingteam nur Teilzugriff auf das Werbekonto.

Mehr dazu: Rollen und Berechtigungen im Business Portfolio: Wer braucht was?

Besondere Anzeigenkategorie (Special Ad Category)

Pflichtangabe für Kampagnen zu Krediten und anderen Finanzprodukten, Jobangeboten und Wohnraum. In der deutschen Meta-Hilfe heißt sie „spezielle Anzeigenkategorie“. Danach sind Targeting-Optionen wie Alter, Geschlecht, Postleitzahl und Lookalikes eingeschränkt oder nicht verfügbar. Politische Werbung ist in der EU seit dem 6. Oktober 2025 nicht mehr möglich.

Beispiel: Eine Hausverwaltung, die Wohnungen vermietet, wählt beim Erstellen der Kampagne die Kategorie Wohnraum.

Mehr dazu: Besondere Anzeigenkategorien und eingeschränkte Themen

Budget (Budget)

Betrag, den Meta für Ihre Anzeigen ausgeben soll. Sie wählen ein Tagesbudget oder ein Laufzeitbudget und setzen es für die ganze Kampagne oder je Anzeigengruppe.8

Beispiel: Für eine vierwöchige Aktion wählt ein Getränkehändler ein Laufzeitbudget von 800 €.

Mehr dazu: Tagesbudget und Laufzeitbudget

Business Manager (heute Business Portfolio)

Alter Name des Business Portfolios. Ältere Anleitungen und Hilfeartikel verwenden ihn noch, gemeint ist derselbe Verwaltungsbereich.1 Auch „Meta Business Account“ war eine frühere Bezeichnung.

Beispiel: Fragt eine Agentur nach Ihrer „Business-Manager-ID“, meint sie die Business-Portfolio-ID.

Mehr dazu: Alte und neue Meta-Begriffe: Business Manager, Werbeanzeigenmanager & Co.

Business Portfolio (Business portfolio)

Zentraler Verwaltungsbereich Ihres Unternehmens bei Meta. Darin bündeln Sie Facebook-Seiten, Instagram-Konten, Werbekonten, Personen und Partner.1

Beispiel: Eine Steuerkanzlei legt ein Business Portfolio an, damit Seite und Werbekonto nicht am privaten Profil einer Mitarbeiterin hängen.

Mehr dazu: Business Portfolio erstellen

Business-Portfolio-ID (Business portfolio ID)

Eindeutige Nummer Ihres Business Portfolios. Partner brauchen sie, um Ihnen Zugriff zu geben oder von Ihnen Zugriff zu erhalten. Sie finden sie in den Einstellungen Ihres Business Portfolios.

Beispiel: Die Agentur schickt ihre Business-Portfolio-ID, damit der Kunde sie als Partner eintragen kann.

Mehr dazu: Einstellungen im Business Portfolio: Überblick und ID

Business-Support-Center (Business Support Home)

Bereich, in dem Sie den Status Ihrer Konten sehen, Einschränkungen und abgelehnte Anzeigen prüfen und Überprüfungen beantragen. Früher hieß er „Kontoqualität“.

Beispiel: Nach einer Sperrmeldung prüft ein Onlinehändler unter „Übersicht Kontostatus“, welches Werbekonto betroffen ist.

Mehr dazu: Werbekonto deaktiviert oder eingeschränkt

C

Call-to-Action (CTA)

Handlungsaufforderung als Button in der Anzeige, zum Beispiel „Jetzt einkaufen“ oder „Mehr dazu“.

Beispiel: Eine Fahrschule wählt den Button „Registrieren“ für ihre Anmeldeanzeige.

Mehr dazu: Gute Anzeigentexte schreiben

Anzeigenformat mit 2 bis 10 Karten, jede mit eigenem Bild oder Video, eigener Überschrift und eigenem Link. Geeignet für mehrere Produkte oder einen Ablauf in Schritten.

Beispiel: Ein Gartencenter zeigt fünf Pflanzen in einem Carousel, jede Karte führt zur passenden Produktseite.

Mehr dazu: Anzeigenformate im Überblick

Click-to-Message

Anzeigen, die nach dem Klick einen Chat mit Ihrem Unternehmen öffnen, im Messenger, in Instagram Direct oder in WhatsApp. Sie sind kein eigenes Bildformat, sondern legen fest, wohin die Anzeige führt.

Beispiel: Ein Malerbetrieb lässt Interessenten per Anzeige direkt im WhatsApp-Chat einen Termin anfragen.

Mehr dazu: Anzeigen, die zu WhatsApp führen

Collection

Anzeigenformat mit großem Titelbild oder Video und darunter mehreren kleinen Produktbildern aus Ihrem Katalog. Ein Tipp auf das Titelmotiv öffnet eine Instant Experience.

Beispiel: Ein Schuhshop zeigt oben ein Video der neuen Kollektion und darunter vier passende Modelle.

Mehr dazu: Anzeigenformate im Überblick

Conversion

Eine wertvolle Handlung nach dem Kontakt mit einer Anzeige, etwa ein Kauf, eine Anmeldung oder eine Kontaktanfrage. Auf Ihrer Website erfasst Meta solche Handlungen über den Meta Pixel und die Conversions API.

Beispiel: Für einen Onlineshop ist der abgeschlossene Kauf die wichtigste Conversion.

Mehr dazu: Meta Events: Was gemessen wird und warum es zählt

Conversion-Ort (Conversion location)

Ort, an dem Personen nach dem Klick handeln sollen, etwa Website, App, Sofortformular oder Chat. Sie wählen ihn in der Anzeigengruppe, die verfügbaren Orte hängen vom Werbeziel ab.

Beispiel: Bei einer Lead-Kampagne wählt ein Solarinstallateur „Instant-Formulare“ als Conversion-Ort.

Mehr dazu: Kampagnenziele bei Meta: Welches passt zu Ihnen?

Conversion Rate

Allgemeiner Fachbegriff für den Anteil der Personen, die nach einem Klick eine Handlung ausführen. Eine allgemeine Meta-Spalte mit diesem Namen haben wir nicht gefunden. Meta bietet die Ergebnisrate (Ergebnisse geteilt durch Impressionen), viele Werbetreibende rechnen zusätzlich selbst Conversions geteilt durch Link-Klicks.

Beispiel: Aus 400 Landingpage-Aufrufen entstehen 8 Anfragen, die selbst berechnete Rate liegt also bei 2 %.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Conversions API (CAPI)

Direkte Datenleitung von Ihrem Server oder Shopsystem zu Meta. Darüber meldet Ihr Unternehmen Käufe oder Anfragen, ohne auf den Browser der Besucher angewiesen zu sein. Das ist weniger anfällig für Werbeblocker, Ladefehler und Verbindungsprobleme als der Pixel im Browser.11 Meta empfiehlt, Pixel und Conversions API zusammen zu nutzen.

Beispiel: Ein Onlineshop schaltet die Conversions API über die fertige Anbindung seines Shopsystems ein, damit Käufe auch bei Werbeblockern ankommen.

Mehr dazu: Conversions API verständlich erklärt

CPA (Cost per Action)

Allgemeiner Fachbegriff für die Kosten pro Handlung, etwa pro Kauf. Im Werbeanzeigenmanager entspricht das den Kosten pro Ergebnis, wenn das Ergebnis genau diese Handlung ist.

Beispiel: Gibt ein Shop 300 € aus und erzielt 10 Käufe, liegt der CPA bei 30 €.

Mehr dazu: Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram?

Was ein Klick auf einen Link in der Anzeige im Schnitt kostet: ausgegebener Betrag geteilt durch Link-Klicks. Ein niedriger CPC allein sagt noch nichts über Käufe oder Anfragen.

Beispiel: 100 € für 250 Link-Klicks ergeben einen CPC von 0,40 €.

Mehr dazu: Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram?

CPL (Cost per Lead)

Fachbegriff für die Kosten pro Kontaktanfrage. Im Werbeanzeigenmanager sind das die Kosten pro Ergebnis bei Lead-Kampagnen.

Beispiel: Ein Immobilienmakler zahlt 240 € für 12 Anfragen, der CPL liegt also bei 20 €.

Mehr dazu: Lead Ads mit Sofortformular

CPM (Kosten pro 1.000 Impressionen)

Was 1.000 Einblendungen Ihrer Anzeige kosten. Der CPM zeigt, wie teuer die Aufmerksamkeit in der Auktion ist. Wer auf Conversions optimiert, sollte ihn nicht als Erfolgsmaß nehmen.

Beispiel: 50 € für 10.000 Impressionen ergeben einen CPM von 5 €.

Mehr dazu: Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram?

Creative (Anzeigengestaltung)

Die Bilder, Videos und Texte einer Anzeige, in der Fachsprache oft „Creative“ oder „Werbemittel“ genannt. In der deutschen Oberfläche heißt der Bereich „Anzeigengestaltung“.

Beispiel: Ein Café testet zwei Creatives: ein Foto der Theke und ein kurzes Video vom Milchschaum.

Mehr dazu: Gute Anzeigentexte schreiben

Anteil der Impressionen, die zu einem Link-Klick führen: Link-Klicks geteilt durch Impressionen. Daneben gibt es die CTR (alle), die alle Klicks berücksichtigt. Die CTR zeigt, ob Motiv und Text zum Klicken bewegen.

Beispiel: 150 Link-Klicks bei 10.000 Impressionen entsprechen einer CTR von 1,5 %.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Custom Audience (benutzerdefinierte Zielgruppe)

Zielgruppe aus Menschen, die Ihr Unternehmen schon kennen: Websitebesucher, Kunden aus Ihrer Liste, App-Nutzer oder Personen, die mit Ihren Inhalten interagiert haben. Typische Einsätze sind Retargeting, Ausschlüsse und Lookalike-Quellen.

Beispiel: Ein Onlineshop bildet eine Custom Audience aus allen Websitebesuchern der letzten 30 Tage.

Mehr dazu: Custom Audience erstellen

D

Datensatz (Dataset)

Sammelstelle bei Meta für Ihre Tracking-Daten, egal ob sie vom Pixel, aus einer App, aus Offline-Quellen wie dem Ladengeschäft oder direkt von Ihrem Server kommen. Ein neuer Meta Pixel wird heute als Datensatz angelegt. Ein Datensatz lässt sich nicht in ein anderes Business Portfolio übertragen, deshalb sollte er von Anfang an im Portfolio Ihres Unternehmens liegen.

Beispiel: Beim Agenturwechsel bleibt der Datensatz des Shops im Portfolio des Kunden, die neue Agentur erhält nur Zugriff.

Mehr dazu: Meta Pixel: Was er ist und warum er wichtig ist

Deduplizierung (Deduplication)

Kommt derselbe Kauf doppelt bei Meta an, einmal über den Pixel und einmal über die Conversions API, zählt Meta ihn nur einmal.12 Das klappt, wenn beide Meldungen dieselbe Kennung tragen, an der Meta erkennt, dass es derselbe Kauf ist.12

Beispiel: Pixel und Server melden denselben Kauf beide mit der Kennung „bestellung-10458“, gezählt wird er einmal.

Mehr dazu: Conversions API verständlich erklärt

Detailliertes Targeting (Detailed targeting)

Auswahl der Zielgruppe nach Interessen, Verhalten und demografischen Angaben. Mit Advantage+ Audience wirken diese Angaben nur als Vorschläge.

Beispiel: Ein Kletterhallenbetreiber wählt das Interesse „Bouldern“ als Ausgangspunkt.

Mehr dazu: Zielgruppen bei Meta: Standort, Alter, Interessen und breite Zielgruppen

Domain-Verifizierung (Domain verification)

Nachweis, dass Ihnen die Domain Ihrer Website gehört. Dafür ist ein kleiner technischer Eintrag auf der Website oder beim Domain-Anbieter nötig. Danach steuern Sie, wer Links zu Ihrer Domain in Anzeigen und Beiträgen bearbeiten darf. Sie ist kostenlos.

Beispiel: Ein Onlineshop verifiziert „ihre-firma.de“ in seinem Business Portfolio.

Mehr dazu: Domain im Business Portfolio verifizieren

DSGVO (GDPR)

Datenschutz-Grundverordnung der EU. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten, etwa durch den Meta Pixel, brauchen Sie eine Rechtsgrundlage. Beim Tracking kommt dafür laut Datenschutzkonferenz in der Praxis meist nur die Einwilligung in Betracht. Dieses Glossar ersetzt keine Rechtsberatung.

Beispiel: Eine Arztpraxis lässt vor dem Pixel-Einsatz ihre Datenschutzerklärung von einer Fachperson prüfen.

Mehr dazu: Meta Pixel und DSGVO: Einwilligung und Consent

E

Zustimmung der Websitebesucher, meist im Cookie-Banner. Nach § 25 TDDDG muss sie grundsätzlich vorliegen, bevor der Meta Pixel Cookies setzt oder ausliest. Ein Einwilligungs-Tool (Consent-Management-Plattform, CMP) fragt die Zustimmung ab und speichert sie.

Beispiel: Der Pixel eines Onlineshops lädt erst, nachdem die Besucherin im Banner „Marketing“ akzeptiert hat.

Mehr dazu: Meta Pixel und DSGVO: Einwilligung und Consent

Ergebnisse (Results)

Die wichtigste Spalte im Werbeanzeigenmanager: die Zahl der Handlungen, die zu Ziel und Einstellungen der Kampagne passen, etwa Käufe oder Leads.10 Die Ergebnisse spiegeln nicht unbedingt wider, wofür Sie bezahlen.10

Beispiel: Bei einer Lead-Kampagne zeigt die Spalte „Ergebnisse“ die Zahl der abgeschickten Formulare.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Event (Ereignis)

Eine Handlung auf Ihrer Website oder in Ihrer App, zum Beispiel ein Seitenaufruf, ein Kauf oder eine Kontaktanfrage. Pixel und Conversions API melden solche Handlungen an Meta.

Beispiel: Nach dem Absenden des Kontaktformulars meldet die Website eine Anfrage (Lead) an Meta.

Mehr dazu: Meta Events: Was gemessen wird und warum es zählt

Event Match Quality (Qualität des Event-Abgleichs)

Note von 0 bis 10 dafür, wie gut sich die Käufe oder Anfragen, die Ihr Server an Meta meldet, anhand der mitgeschickten Kundenangaben echten Meta-Konten zuordnen lassen.13

Beispiel: Ein Shop schickt zu jedem Kauf zusätzlich die E-Mail-Adresse in unlesbarer Form mit, damit mehr Käufe zugeordnet werden können.

Mehr dazu: Conversions API verständlich erklärt

Events Manager

Werkzeug von Meta für Pixel und Tracking. Dort sehen Sie, ob Seitenaufrufe, Käufe und Anfragen ankommen, und erkennen Fehler.

Beispiel: Eine Webagentur prüft im Events Manager, ob Käufe nach dem Relaunch der Website noch ankommen.

Mehr dazu: Pixel funktioniert nicht oder Events fehlen

Event-Setup-Tool

Werkzeug von Meta, mit dem sich Standard-Events per Klick auf der Website festlegen lassen, ganz ohne Programmierung.14

Beispiel: Eine Gärtnerei markiert mit dem Event-Setup-Tool den Button „Anfrage senden“ als Lead.

Mehr dazu: Meta Events: Was gemessen wird und warum es zählt

F

Finanzzugriff (Finance access)

Zusatzoption im Business Portfolio, mit der eine Person Rechnungen, Ausgaben und Zahlungsmethoden ansehen oder verwalten kann.

Beispiel: Die Buchhalterin erhält Finanzzugriff, um Belege herunterzuladen, ohne Kampagnen ändern zu können.

Mehr dazu: Rollen und Berechtigungen im Business Portfolio: Wer braucht was?

Frequenz (Frequency)

Wie oft eine Person Ihre Anzeige im Durchschnitt gesehen hat, berechnet als Impressionen geteilt durch Reichweite. Laut Meta liegt sie je Anzeigengruppe oft bei 1 bis 2, einen festen Grenzwert nennt Meta nicht.15

Beispiel: Bei 30.000 Impressionen und 10.000 erreichten Konten liegt die Frequenz bei 3.

Mehr dazu: Frequenz und Anzeigenmüdigkeit

Frequenzgrenzwert (Frequency cap)

Obergrenze, wie oft eine Person Ihre Anzeige in einem bestimmten Zeitraum höchstens sehen soll.

Beispiel: Ein Kino begrenzt die Anzeige für einen Filmstart auf wenige Ansichten pro Person und Woche.

Mehr dazu: Frequenz und Anzeigenmüdigkeit

Facebook-Profil (Facebook profile)

Ihr persönliches Konto bei Facebook, gedacht für eine einzelne Person. Über das Profil melden Sie sich an und verwalten Seiten, es ist aber nicht der Unternehmensauftritt.

Beispiel: Die Inhaberin verwaltet die Firmenseite über ihr eigenes Profil, tritt aber nach außen als Unternehmen auf.

Mehr dazu: Was ist ein Meta-Konto?

Facebook-Seite (Facebook Page)

Öffentlicher Auftritt eines Unternehmens, einer Marke oder Organisation bei Facebook. Anzeigen erscheinen im Namen einer Seite.

Beispiel: Ein Malerbetrieb zeigt auf seiner Seite Referenzen, Öffnungszeiten und Kontaktdaten.

Mehr dazu: Facebook-Seite erstellen

G

Gebotsstrategie (Bid strategy)

Vorgabe, wie Meta in der Auktion für Sie bietet. Meta unterscheidet ausgabenbasierte Strategien wie „Größtes Volumen“, zielbasierte wie „Kostenziel pro Ergebnis“ oder „Ziel ROAS“ und die manuelle „Gebotsbegrenzung“.7

Beispiel: Ein Einsteiger startet mit „Größtes Volumen“, um zuerst eine Vergleichsbasis für seine Kosten aufzubauen.

Mehr dazu: Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram?

Gespeicherte Zielgruppe (Saved audience)

Wiederverwendbare Zielgruppeneinstellung, zum Beispiel mit Standort, Alter und Interessen, die Sie in neuen Anzeigengruppen erneut auswählen.

Beispiel: Eine Agentur speichert „Frauen 30–55, München, Interesse Yoga“ und nutzt sie für jede neue Kursaktion.

Mehr dazu: Zielgruppen bei Meta: Standort, Alter, Interessen und breite Zielgruppen

H

Hashing

Umwandlung von Kundendaten, etwa einer E-Mail-Adresse, in einen unlesbaren Code, der sich nicht zurückverwandeln lässt. Kundenlisten und Kundenangaben für die Conversions API werden vor dem Abgleich so umgewandelt. Wichtig: Die Daten bleiben datenschutzrechtlich trotzdem personenbezogen.

Beispiel: Aus „max@beispiel.de (öffnet in neuem Tab)“ wird eine lange, unlesbare Zeichenfolge, die Meta mit eigenen, genauso umgewandelten Daten vergleicht.

Mehr dazu: Kundenlisten und Custom Audiences datenschutzgerecht nutzen

I

Impression

Eine Einblendung Ihrer Anzeige auf einem Bildschirm. Sieht dieselbe Person die Anzeige zweimal, zählen zwei Impressionen. Meta rechnet Werbung meist nach Impressionen ab.

Beispiel: Eine Anzeige mit 20.000 Impressionen und 8.000 Reichweite wurde jeder Person im Schnitt 2,5-mal gezeigt.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Instant Experience

Mobile Vollbild-Seite, die sich nach dem Tippen auf eine Anzeige öffnet und sofort lädt. Sie funktioniert mit Einzelbild, Video, Carousel und Collection.

Beispiel: Ein Reiseveranstalter zeigt nach dem Tippen eine Instant Experience mit Bildern, Programm und Buchungsbutton.

Mehr dazu: Anzeigenformate im Überblick

Interaktion (Engagement)

Reaktionen, Kommentare, geteilte Inhalte und Klicks auf Ihre Inhalte oder Anzeigen. „Interaktionen“ ist außerdem eines der sechs Werbeziele.4

Beispiel: Ein Verein wählt das Ziel Interaktionen, damit mehr Menschen seinen Aufruf teilen und kommentieren.

Mehr dazu: Insights in der Business Suite verstehen

K

Kampagne (Campaign)

Oberste Ebene im Werbeanzeigenmanager. Hier wählen Sie das Werbeziel und die Buchungsart, optional auch ein zentrales Budget. Eine Kampagne enthält eine oder mehrere Anzeigengruppen.3

Beispiel: Ein Weinhändler legt die Kampagne „Weihnachten 2026, Umsatz“ an.

Mehr dazu: Erste Meta-Kampagne erstellen

Kampagnenziel (Campaign objective)

Übergeordnetes Ziel der Kampagne, in der deutschen Oberfläche „Werbeziel“. Meta bietet sechs Ziele: Bekanntheit, Traffic, Interaktionen, Leads, App-Promotion und Umsatz.4 Das Ziel legt fest, welche Einstellungen Sie danach sehen, und lässt sich nach der Veröffentlichung nicht mehr ändern.

Beispiel: Ein Fitnessstudio, das Probetrainings vergeben möchte, wählt das Ziel Leads.

Mehr dazu: Kampagnenziele bei Meta: Welches passt zu Ihnen?

Kontenübersicht (Accounts Center)

Ort, an dem Sie Ihre persönlichen Meta-Konten wie Facebook, Instagram und WhatsApp miteinander verbinden und zentrale Einstellungen wie Passwort und Sicherheit verwalten. Sie ist nicht das Business Portfolio.

Beispiel: Über die Kontenübersicht richtet ein Inhaber die zweistufige Authentifizierung für Facebook und Instagram ein.

Mehr dazu: So hängen Profil, Seite, Instagram, Business Portfolio und Werbekonto zusammen

Kosten pro Ergebnis (Cost per result)

Ausgegebener Betrag geteilt durch die Ergebnisse. Das ist Ihre zentrale Wirtschaftlichkeitskennzahl, weil sie genau das Ergebnis misst, auf das Sie optimieren.

Beispiel: Eine Kampagne gibt 200 € aus und bringt 8 Leads, die Kosten pro Ergebnis betragen 25 €.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Kundenliste (Customer list)

Datei mit Kundendaten wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, die in unlesbarer Form (gehasht) hochgeladen wird, um daraus eine Custom Audience zu bilden. Vorher sollte geklärt sein, ob Sie die Daten dafür nutzen dürfen.

Beispiel: Ein Onlineshop lädt seine Bestandskunden hoch, um sie aus einer Neukundenkampagne auszuschließen.

Mehr dazu: Kundenliste als Zielgruppe hochladen

L

Landingpage-Aufruf (Landing page view)

Zählt, wie oft nach einem Klick Ihre Website tatsächlich geladen wurde. Liegen die Landingpage-Aufrufe deutlich unter den Link-Klicks, lädt die Seite womöglich zu langsam.

Beispiel: 500 Link-Klicks, aber nur 250 Landingpage-Aufrufe sind ein Hinweis, die Ladezeit zu prüfen.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Laufzeitbudget (Lifetime budget)

Fester Gesamtbetrag für die ganze Laufzeit einer Kampagne oder Anzeigengruppe. Anders als das Tagesbudget ist es eine harte Obergrenze.8

Beispiel: Für ein Stadtfest am Wochenende setzt ein Veranstalter 300 € Laufzeitbudget über zehn Tage.

Mehr dazu: Tagesbudget und Laufzeitbudget

Lead

Eine Kontaktanfrage, also eine Person, die Ihnen ihre Kontaktdaten gibt, etwa über ein Formular auf der Website oder ein Sofortformular. „Leads“ ist auch eines der sechs Werbeziele.4

Beispiel: Jede Anfrage für ein Beratungsgespräch zählt bei einem Finanzberater als Lead.

Mehr dazu: Lead Ads mit Sofortformular

Lead Ad (Lead-Anzeige)

Anzeige, die Kontaktdaten über ein Sofortformular direkt in Facebook oder Instagram sammelt, ohne dass Interessenten Ihre Website öffnen müssen. Sie wählen dafür das Ziel Leads und Instant-Formulare als Conversion-Ort.

Beispiel: Ein Autohaus sammelt mit einer Lead Ad Anfragen für Probefahrten.

Mehr dazu: Lead Ads mit Sofortformular

Lernphase (Learning phase)

Zeitraum, in dem Metas Auslieferungssystem die beste Auslieferung einer Anzeigengruppe sucht. Die Ergebnisse schwanken in dieser Zeit, die Kosten pro Ergebnis sind meist höher. In der Regel endet sie nach etwa 50 Ergebnissen in der Woche nach der letzten wesentlichen Änderung.5

Beispiel: Eine neue Anzeigengruppe zeigt in den ersten Tagen schwankende Kosten, der Shop wartet mit Änderungen ab.

Mehr dazu: Die Lernphase verstehen

Lernphase beeinträchtigt (Learning limited)

Status in der Spalte „Auslieferung“: Die Anzeigengruppe erreicht voraussichtlich nicht genug Optimierungsereignisse, um die Lernphase abzuschließen. Das ist keine Strafe, sondern ein Hinweis auf eine ungünstige Einrichtung, etwa zu kleines Budget oder zu enge Zielgruppe. In der deutschen Meta-Hilfe heißt es teils auch „Lernphase eingeschränkt“.

Beispiel: Fünf kleine Anzeigengruppen mit je drei Käufen pro Woche zeigen alle „Lernphase beeinträchtigt“ und werden zusammengelegt.

Mehr dazu: Die Lernphase verstehen

Klick auf einen Link in der Anzeige, der zu dem von Ihnen festgelegten Ziel führt, etwa Ihrer Website. „Klicks (alle)“ zählen zusätzlich Reaktionen, Kommentare und Profilklicks und sind deshalb fast immer höher.

Beispiel: Für eine Traffic-Kampagne schaut ein Blogbetreiber auf Link-Klicks statt auf Klicks (alle).

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Lookalike Audience (ähnliche Zielgruppe)

Neue Zielgruppe aus Personen, die einer Quelle ähneln, etwa Ihren besten Kunden. Die Größe legen Sie als Prozentwert fest.

Beispiel: Ein Onlineshop erstellt eine 1-%-Lookalike aus seiner Kundenliste.

Mehr dazu: Lookalike Audience erstellen

M

Meta-Konto (Meta account)

Übergreifende Anmeldung und Verwaltung über mehrere Meta-Apps hinweg. Es ist etwas anderes als Ihr Facebook-Profil, das nur Ihr persönliches Konto in Facebook ist.

Beispiel: Mit einem Meta-Konto melden Sie sich bei mehreren Apps an und verwalten Sicherheitseinstellungen an einem Ort.

Mehr dazu: Was ist ein Meta-Konto?

Meta Business Suite

Kostenlose Oberfläche unter business.facebook.com, in der Unternehmen Facebook-Seite, Instagram-Konto, WhatsApp und Threads verwalten, Beiträge planen, Nachrichten beantworten und die Einstellungen des Business Portfolios erreichen.

Beispiel: Eine Friseurin plant in der Business Suite ihre Beiträge für die ganze Woche.

Mehr dazu: Meta Business Suite im Überblick

Meta Pixel

Kleines Stück Code auf Ihrer Website, das Besuche und Handlungen wie Käufe oder Anfragen erfasst und an Meta meldet. So messen Sie, was Ihre Anzeigen bewirken, und bilden Zielgruppen. In der EU darf er in der Regel erst nach Einwilligung laden.

Beispiel: Ein Onlineshop bindet den Pixel über die fertige Anbindung seines Shopsystems ein und prüft danach, ob Käufe ankommen.

Mehr dazu: Meta Pixel: Was er ist und warum er wichtig ist

Meta Verified (Meta Verified für Unternehmen)

Kostenpflichtiges Abo für Facebook-Seiten, Instagram-Profile und WhatsApp-Unternehmensprofile mit Verifizierungsabzeichen, erweitertem Support und Schutz vor Nachahmung. Es ist nicht dasselbe wie die kostenlose Unternehmensverifizierung.

Beispiel: Eine bekannte Marke abonniert Meta Verified, weil immer wieder gefälschte Profile auftauchen.

Mehr dazu: Meta Verified für Unternehmen: Ablauf, Kosten, Grenzen

O

Optimierungsereignis (Optimization event)

Das Ereignis, auf das eine Anzeigengruppe optimiert, etwa Kauf oder Lead. Für die Lernphase zählen nur diese Ereignisse.

Beispiel: Kommen zu wenige Käufe zusammen, optimiert ein Shop vorübergehend auf „In den Warenkorb“.

Mehr dazu: Die Lernphase verstehen

P

Partner

Anderes Unternehmen, zum Beispiel eine Agentur, das mit seinem eigenen Business Portfolio Zugriff auf Ihre Assets erhält. Die Assets bleiben dabei Ihr Eigentum.

Beispiel: Ein Handwerksbetrieb trägt seine Agentur als Partner ein und gibt ihr Teilzugriff auf das Werbekonto.

Mehr dazu: Agentur als Partner Zugriff geben

Performance-Ziel (Performance goal)

Ergebnis, auf das die Anzeigengruppe optimiert, etwa „Anzahl der Conversions maximieren“ oder „Anzahl der Landingpage-Aufrufe maximieren“. Welche Performance-Ziele zur Wahl stehen, hängt von Werbeziel und Conversion-Ort ab.

Beispiel: Bei einer Traffic-Kampagne wählt ein Blog „Landingpage-Aufrufe“ statt „Link-Klicks“, um echte Besuche zu bekommen.

Mehr dazu: Kampagnenziele bei Meta: Welches passt zu Ihnen?

Platzierung (Placement)

Ort, an dem eine Anzeige erscheinen kann, etwa Facebook Feed, Instagram Stories, Reels, Messenger, WhatsApp, Threads oder das Audience Network.

Beispiel: Für ein Hochformat-Video wählt eine Agentur gezielt Stories und Reels als Platzierungen.

Mehr dazu: Anzeigenformate im Überblick

Potenzialbewertung (Opportunity score)

Punktwert von 0 bis 100 im Tab „Kontoübersicht“, der zeigt, wie viele Empfehlungen von Meta Sie umgesetzt haben. Meta betont, dass er nichts über Ihre tatsächliche Performance aussagt.16 In manchen deutschen Hilfeartikeln heißt er auch „Chancenbewertung“.

Beispiel: Ein Shop lehnt die Empfehlung ab, alle Platzierungen zu öffnen, und akzeptiert, dass die Bewertung unter 100 bleibt.

Mehr dazu: Schlechte Ergebnisse? Kampagnen systematisch verbessern

R

Reel

Kurzes Video im Hochformat auf Facebook oder Instagram. Reels lassen sich als Beitrag veröffentlichen und als Platzierung für Anzeigen nutzen, empfohlen ist das Format 9:16.

Beispiel: Eine Konditorei zeigt in einem Reel, wie eine Hochzeitstorte entsteht.

Mehr dazu: Beiträge, Reels und Stories in der Business Suite planen

Reichweite (Reach)

Geschätzte Zahl der Meta-Konten, die Ihre Anzeige mindestens einmal gesehen haben. Jede Person zählt dabei nur einmal, deshalb ist die Reichweite einer Kampagne meist kleiner als die Summe ihrer Anzeigengruppen.

Beispiel: Eine Anzeige mit 12.000 Impressionen hat 6.000 Konten erreicht.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

Remarketing

In unseren Artikeln gleichbedeutend mit Retargeting verwendet: Personen gezielt erneut ansprechen, die Ihr Unternehmen schon kennen, etwa Websitebesucher oder Interessenten.

Beispiel: Ein Möbelshop zeigt Besuchern der Sofa-Kategorie später eine Anzeige mit genau diesen Sofas.

Mehr dazu: Custom Audience erstellen

Retargeting

Erneute Ansprache von Personen, die Ihr Angebot schon kennen, zum Beispiel Websitebesucher der letzten 30 Tage, die noch nichts gekauft haben. Dafür nutzen Sie eine Custom Audience als feste Einschränkung.

Beispiel: Ein Shop spricht Warenkorbabbrecher der letzten 14 Tage mit einem Hinweis auf kostenlosen Versand an.

Mehr dazu: Custom Audience erstellen

ROAS (Return on Ad Spend)

Wie viel Umsatz aus Käufen pro ausgegebenem Euro zurückkommt: Conversion-Wert der Käufe geteilt durch den ausgegebenen Betrag. ROAS ist Umsatz, nicht Gewinn.

Beispiel: 900 € Umsatz bei 300 € Werbekosten ergeben einen ROAS von 3.

Mehr dazu: Meta-Kennzahlen verstehen und richtig deuten

S

Selbstdefinierte Conversion (Custom Conversion)

Eigene Messregel, die vorhandene Events zusätzlich eingrenzt, etwa nach Seitenadresse oder Wert. So messen Sie zum Beispiel nur Käufe einer bestimmten Produktkategorie.

Beispiel: Ein Reisebüro zählt jeden Aufruf der Dankeseite, die nach einer Buchung erscheint, als Buchung.

Mehr dazu: Meta Events: Was gemessen wird und warum es zählt

Sofortformular (Instant form)

Formular, das sich direkt in Facebook oder Instagram öffnet, wenn jemand auf eine Lead Ad tippt. Die Meta-Oberfläche nennt es „Instant-Formular“. Name, E-Mail und Telefonnummer sind oft schon vorausgefüllt.

Beispiel: Eine Sprachschule fragt im Sofortformular zusätzlich das gewünschte Sprachniveau ab.

Mehr dazu: Lead Ads mit Sofortformular

Standard-Event (Standard event)

Von Meta vorgegebene Handlung mit festem Namen, etwa Kauf (Purchase) oder Anfrage (Lead). Daneben gibt es selbstdefinierte Events mit eigenem Namen.14

Beispiel: Auf der Bestellbestätigung meldet ein Shop das Standard-Event Kauf samt Bestellwert.

Mehr dazu: Meta Events: Was gemessen wird und warum es zählt

Story

Beitrag im Vollbildformat, der oben in der Facebook- oder Instagram-App erscheint. Stories sind auch eine Anzeigenplatzierung, empfohlen ist das Format 9:16.

Beispiel: Ein Blumenladen zeigt in einer Story die Sträuße des Tages.

Mehr dazu: Beiträge, Reels und Stories in der Business Suite planen

T

Tagesbudget (Daily budget)

Durchschnittlicher Betrag, den Meta pro Tag ausgeben soll, gerechnet über die Kalenderwoche.8 Es ist keine harte Grenze: An einzelnen Tagen kann Meta mehr ausgeben, an anderen weniger.

Beispiel: Bei 20 € Tagesbudget gibt Meta an einem starken Montag mehr und am Dienstag weniger aus.

Mehr dazu: Tagesbudget und Laufzeitbudget

TDDDG

Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz, früher TTDSG. § 25 regelt, wann Cookies und ähnliche Zugriffe auf Endgeräte erlaubt sind, und verlangt dafür grundsätzlich eine vorherige Einwilligung.

Beispiel: Wegen § 25 TDDDG blockiert eine Website den Pixel, bis im Cookie-Banner zugestimmt wurde.

Mehr dazu: Meta Pixel und DSGVO: Einwilligung und Consent

Teilzugriff (Partial access)

Zugriff nur auf ausgewählte Assets oder Aufgaben, etwa nur Anzeigen erstellen, aber keine Zahlungen verwalten. In der deutschen Meta-Hilfe heißt er auch „eingeschränkter Zugriff“.2

Beispiel: Ein Mitarbeiter erhält Teilzugriff auf das Werbekonto und darf nur Anzeigen verwalten.

Mehr dazu: Mitarbeiter soll nur Anzeigen erstellen dürfen

U

Uneingeschränkte Kontrolle (Full control)

Höchste Zugriffsstufe, für das ganze Business Portfolio oder für ein einzelnes Asset.2 Sie ist nötig, um Werbekonten anzulegen, Personen hinzuzufügen und Zahlungen zu verwalten. Früher hieß die Rolle „Admin“.

Beispiel: Eine Inhaberin gibt einer zweiten vertrauenswürdigen Person uneingeschränkte Kontrolle, damit das Portfolio nicht an einem Konto hängt.

Mehr dazu: Rollen und Berechtigungen im Business Portfolio: Wer braucht was?

Unternehmensverifizierung (Business Verification)

Prüfung, ob Ihr Business Portfolio zu einem echten, registrierten Unternehmen gehört und Sie es vertreten dürfen. Sie ist für bestimmte Funktionen nötig und bringt kein blaues Abzeichen.

Beispiel: Für einige Funktionen der WhatsApp Business Platform lässt ein Onlinehändler sein Unternehmen im Security Center verifizieren.

Mehr dazu: Unternehmen bei Meta verifizieren

V

Verwaltetes Meta-Konto (Managed Meta account)

Konto, das eine Organisation für ihre Mitarbeiter anlegt, damit sie ohne privates Facebook-Profil mit den Business-Tools arbeiten können. In der deutschen Meta-Hilfe heißt es teils „berufliches Meta-Konto“.

Beispiel: Eine Agentur legt für eine neue Kollegin ein verwaltetes Meta-Konto an, weil sie kein Facebook-Profil nutzen möchte.

Mehr dazu: Personen zum Business Portfolio hinzufügen

W

Werbeanzeigenmanager (Meta Ads Manager)

Werkzeug zum Erstellen, Verwalten und Auswerten von Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen. Umgangssprachlich heißt es oft einfach „Ads Manager“.

Beispiel: Für eine Kampagne mit A/B-Test und Custom Audience nutzt ein Shop den Werbeanzeigenmanager statt der Boost-Funktion.

Mehr dazu: Ads Manager bedienen: Übersicht, Spalten, Filter

Werbeeinschränkung (Advertising restriction)

Maßnahme von Meta, die Ihre Werbemöglichkeiten begrenzt oder ganz sperrt, etwa nach Richtlinienverstößen, bei offenen Zahlungen oder aus Sicherheitsgründen.

Beispiel: Nach mehreren abgelehnten Anzeigen sieht ein Händler im Business-Support-Center eine Werbeeinschränkung für sein Profil.

Mehr dazu: Werbekonto deaktiviert oder eingeschränkt

Werbekonto (Ad Account)

Konto, in dem Ihre Anzeigen laufen und bezahlt werden. Es hat eine eigene Währung, Zeitzone und Zahlungsmethode und liegt idealerweise im Business Portfolio Ihres Unternehmens.

Beispiel: Eine Agentur legt für jeden Kunden ein eigenes Werbekonto im Portfolio des Kunden an.

Mehr dazu: Meta-Werbekonto erstellen

Werbekonto-ID (Ad account ID)

Eindeutige Nummer eines Werbekontos. Sie brauchen sie etwa, um Zugriff anzufragen oder um mit dem Meta-Support zu sprechen.

Beispiel: Der Support fragt nach der Werbekonto-ID, um die Abbuchung zuzuordnen.

Mehr dazu: Werbekonto und Werbekonto-ID finden

Werberichtlinien (Advertising Standards)

Metas Regeln dafür, welche Anzeigeninhalte verboten oder nur eingeschränkt erlaubt sind. Offiziell heißen sie „Werbestandards“, dazu gelten die Gemeinschaftsstandards. Jede Anzeige wird vor dem Start geprüft.

Beispiel: Ein Fitnessanbieter formuliert seinen Text um, weil eine direkte Frage nach Übergewicht persönliche Eigenschaften unterstellt.

Mehr dazu: Meta-Werberichtlinien im Überblick

Wesentliche Änderung (Significant edit)

Änderung, die eine Anzeigengruppe zurück in die Lernphase bringt, zum Beispiel neues Targeting, neue Anzeigengestaltung, ein anderes Optimierungsereignis oder eine neue Anzeige.

Beispiel: Ein Shop sammelt alle Änderungen und nimmt sie an einem Tag vor, statt die Lernphase mehrmals neu zu starten.

Mehr dazu: Kampagnen pausieren, bearbeiten, duplizieren und löschen

WhatsApp Business Platform

Schnittstelle von Meta, mit der Sie WhatsApp an eigene Systeme wie CRM oder Kundenservice-Software anbinden, früher oft „WhatsApp Business API“ genannt. Sie ist keine App, sondern wird technisch angebunden, entweder in Eigenregie oder über einen Partner.

Beispiel: Ein Onlineshop verschickt Versandbenachrichtigungen über die WhatsApp Business Platform aus seinem Shopsystem.

Mehr dazu: WhatsApp Business App oder Business Platform?

Z

Zahlungsmethode (Payment method)

Karte, PayPal oder Lastschrift, über die Meta Ihre Werbekosten abbucht. Ohne Zahlungsmethode können Sie keine Anzeige veröffentlichen. Bei mehreren Methoden legen Sie eine als Standard fest.

Beispiel: Ein Verein hinterlegt eine Firmenkreditkarte als Standard und PayPal als Ersatz.

Mehr dazu: Zahlungsmethode hinzufügen oder ändern

Zielgruppe (Audience)

Die Personen, denen Ihre Anzeige gezeigt werden kann. Sie legen sie in der Anzeigengruppe fest, etwa über Standort, Alter, Sprache, Interessen oder eigene Zielgruppen wie Custom und Lookalike Audiences.3

Beispiel: Ein Pizzadienst beschränkt seine Zielgruppe auf 5 Kilometer um den Laden.

Mehr dazu: Zielgruppen bei Meta: Standort, Alter, Interessen und breite Zielgruppen

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Anmeldung mit Passwort plus zweitem Nachweis, etwa einem Code aus einer Authentifizierungs-App. In der deutschen Meta-Oberfläche heißt sie „zweistufige Authentifizierung“. Im Business Portfolio kann sie für alle Personen zur Pflicht gemacht werden.

Beispiel: Eine Agentur verlangt 2FA für alle Personen im Portfolio, damit ein gestohlenes Passwort allein nicht reicht.

Mehr dazu: Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten

Fehlt ein Begriff?

Nutzen Sie die Suche oben auf der Seite: Sie findet auch englische und ältere Begriffe wie „Business Manager“. Antworten auf konkrete Situationen finden Sie unter Häufige Fragen, Lösungen für Probleme in der Fehlerbehebung.

Quellen

Die Hochzahlen im Text verweisen auf diese Quellen. Meta ändert Oberflächen und Bezeichnungen regelmäßig; maßgeblich ist immer die aktuelle Meta-Hilfe.

  1. About business portfolios (öffnet in neuem Tab) Meta Business Help Center (EN), abgerufen am 29.09.2026
  2. Berechtigungen für das Business-Portfolio und Business-Assets in der Meta Business Suite (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  3. Was sind die Werbeebenen im Meta-Werbeanzeigenmanager? (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  4. Werbeziele im Meta-Werbeanzeigenmanager auswählen (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  5. Infos zur Lernphase (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  6. Anzeigenauktionen (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  7. Meta-Gebotsstrategien (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  8. Budgets (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  9. Zahlungslimits für Meta-Werbeanzeigen (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  10. Ergebnisse (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  11. Infos zur Conversions API (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  12. Deduplizierung für Meta-Pixel- und Conversions API-Events (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  13. Qualität des Event-Abgleichs (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  14. Standard-Events und selbstdefinierte Events auf Websites (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  15. Frequenz (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026
  16. Die Potenzialbewertung im Meta-Werbeanzeigenmanager (öffnet in neuem Tab) Meta Business-Hilfebereich, abgerufen am 29.09.2026

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